Skip to content

Blog 6 Der Fluch des Unternehmertums im HEUTE

Die Welt dreht sich gerade schneller als je zuvor. Wer jetzt in Schockstarre bleibt, wird sie nicht mehr einholen.

Der Fluch des Unternehmertums im HEUTE

Zu keiner Zeit war es einfacher, sichtbar zu werden. Und trotzdem halten sich die meisten selbst davon ab. Was uns das wirklich kostet – darüber redet kaum jemand.

Zu keiner Zeit war es sicherlich einfacher, „bekannt" zu werden. Sichtbarkeit und Reichweite zu generieren. Heute braucht es kein Mediatraining mehr. Keine Kontakte in der Presse. Kein Budget für eine Agentur.

Dein Portal zum Glück liegt augenscheinlich kostenlos und frei zugänglich direkt vor dir.

Denkst du!

Denn der Preis, den wir zahlen, ist viel höher als irgendjemand je zugeben würde. Wir zahlen ihn mit unserem Frieden.

Die Informationsflut macht uns taub

Schau dir an, was täglich auf uns einprasselt. Werbeanzeigen. Reels. Carousels. Newsletter. Podcasts. Jeder schreit. Jeder will gehört werden. Höher, weiter, schneller, schöner.

Es ist schlichtweg erschlagend. Und irgendwann – irgendwo zwischen dem dritten Reel und der fünften Anzeige – schaltet das Gehirn einfach ab. Es nimmt nichts mehr wahr. Es filtert alles raus.

Die Informationsflut macht uns taub. Alle. Auch dich als Empfänger. Auch deine Kunden.

Was also müsste die logische Konsequenz sein? Echter werden. Leiser werden. Menschlicher werden.

Die Informationsflut macht uns taub → also müsste man eigentlich echter werden → aber genau das traut sich keiner → weil die Stimme im Kopf lauter ist als der gesunde Menschenverstand → während die Sparkasse einfach lacht und gewinnt.

Die Stimme im Kopf

Ich kenne das. Ich mache gerade ein Foto. Habe sofort einen lustigen Spruch dazu im Kopf. Bin schon dabei, den Post-Button zu klicken.

Und dann schaltet sie sich ein.

„Das kannst du so nicht posten." – „Oh Gott, siehst du da alt aus." – „Das will doch niemand sehen." – „Was könnten potenzielle Kunden jetzt denken?"

Und ich lass es sein.

Dieses Bild – das ich nicht gepostet habe – wäre wahrscheinlich das gewesen, das die meisten Reaktionen bekommen hätte. Weil es echt war. Weil man sich darin wiedererkennt. Weil es kein durchdachtes Marketingkonstrukt war, sondern einfach ein Mensch.

Stattdessen habe ich es sein lassen. Mir fällt dazu nur ein Wort ein: anstrengend.


Die polierte Version von uns

Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hab auf das alles manchmal nicht mal wirklich Bock.

Ich mach es, weil man es tut. Ich mach es, weil Kunden so auf mich aufmerksam werden. Ich mach es, weil es zu unserer Zeit gehört. Ich mach es, weil es in Anbetracht der Möglichkeiten einfach genial ist – in Bezug auf Ergebnisse.

Aber bin das ich zu 100 %? Meistens nein.

Was online geht ist meistens die Version, die ich viele Male durchdacht, wieder gelöscht und neu aufgesetzt habe. Ideen, die ich dann doch verworfen habe – weil sie „zu unkonventionell" waren.

Wir nehmen uns alle so ernst. Wir vergessen dabei, dass wir privat auch Menschen sind. Genau wie unsere Kunden. Keiner hat nur eine Seite.

Die Sparkasse hat es einfach gemacht

Neulich hab ich ein Reel einer Sparkasse gesehen. Eine Sparkasse. Das konservativste Institut, das man sich vorstellen kann. Sie haben sich selbst auf die Schippe genommen – um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Und ich hab es gefeiert.

Ich war selbst nach dem Studium viele Jahre als Firmenkundenberaterin bei einer Sparkasse tätig. Damals musste ich sogar meinen Nebenjob in der Disko hinter der Bar aufgeben, als ich aufgestiegen bin. Weil das Image gepflegt werden musste. Weil man eine Rolle spielte.

Und jetzt macht genau diese Institution ein Reel, das viral geht. Weil sie aufgehört haben, sich so verdammt ernst zu nehmen.

Das Lustige daran? Es hat wahrscheinlich genau eine mutige Person gebraucht, die einfach gesagt hat: „Wir machen das jetzt so."


Was uns das wirklich kostet

Wir leben in der Zeit der größten Sichtbarkeitsmöglichkeiten aller Zeiten. Kostenlos. Direkt. Ohne Gatekeeper.

Und trotzdem sitzen Tausende von Unternehmern da und posten nichts. Oder posten die zehnte polierte Version von sich selbst. Oder fangen erst gar nicht an – weil der Druck zu groß ist, es gleich „richtig" zu machen.

Der Preis dafür ist hoch. Nicht in Euro. Nicht in Reichweite.

Wir zahlen mit unserem Frieden. Mit der Energie, die wir in Selbstzensur stecken statt in echte Verbindung. Mit den Momenten, die wir löschen, bevor sie jemand sehen konnte.

Und am Ende des Tages stehen wir da. Erschöpft. Von uns selbst.

Das ist der Fluch des Unternehmertums im Heute. Nicht der Markt. Nicht der Algorithmus. Nicht die Konkurrenz.

Wir sind es selbst.


Hast du dich jemals gefragt: „Was wäre wohl passiert, wenn ich den Beitrag einfach gepostet hätte?"

Der beste Zeitpunkt, deine Website sichtbar zu machen, war gestern. Der zweitbeste ist heute.

Jeder Tag, an dem deine Website nicht gefunden wird, kostet dich Anfragen, Kunden – und Vertrauen. Ich lade Dich zu einem kostenlosen Strategiegespräch ein, in dem wir gemeinsam beleuchten, was für Dich und Dein Business möglich ist.
00
Tage
00
Stunden
00
Minuten
00
Sekunden
Um mit mir zusammenzuarbeiten, ist eine Bewerbung notwendig. Beantworte kurz ein paar Fragen und buche Dir im Anschluss direkt einen Termin.
Melanie Nappert
Kurt-Schumacher-Str. 12, 92245 Kümmersbruck
info@melanienappert.de
© 2026 Melanie Nappert. Alle Rechte vorbehalten
Diese Website ist nicht Teil der Facebook-Website oder von Facebook Inc. Darüber hinaus wird diese Website in keiner Weise von Facebook unterstützt. Facebook ist eine Marke von Facebook, Inc. Wir verwenden auf dieser Website Google Remarketing-Pixel/Cookies, um mit Personen, die unsere Website besuchen, erneut zu kommunizieren und sicherzustellen, dass wir sie in Zukunft mit relevanten Nachrichten und Informationen erreichen können. Google zeigt unsere Anzeigen auf Websites Dritter im gesamten Internet, um unsere Botschaft zu verbreiten und die richtigen Personen zu erreichen, die in der Vergangenheit Interesse an unseren Informationen gezeigt haben.